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Der Bibelraucher (Buch - Gebunden)

Die knallharte Lebensgeschichte eines Ex-Knackis

Der Bibelraucher (Buch - Gebunden)

Die knallharte Lebensgeschichte eines Ex-Knackis

5 Sterne

Im Gefängnis greift Buntz zur Bibel. Er liest eine Seite, reißt sie heraus, rollt sich eine Kippe. So qualmt er sich bis zum Neuen Testament. Da packt ihn der Text. Gott sagt: »Ich bin treu wie ein liebender Vater.« Ist das möglich? Noch im Knast gibt Buntz diesem Gott eine Chance und merkt schnell: Das Leben mit Gott ist auch knallhart. Knallhart voller Wunder.

  • Artikel-Nr.: 395860000
  • Verlag: SCM Hänssler
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
395.860
17,99 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Die Bibel – von der Lunge ins Herz

Härtetest, schon als Baby: von der Mutter ausgesetzt, vom Vater ins Heim abgeschoben. Als Jugendlicher fährt er einen Mann tot. Jugendarrest, Gerichtssaal, Bewährung – der gewohnte Lebensrhythmus von Wilhelm Buntz.
1983: In einer Zelle greift Buntz zur Bibel. Er liest eine Seite, reißt sie heraus, rollt sich eine Kippe. So qualmt er sich bis zum Neuen Testament. Da packt ihn der Text. Gott sagt: »Ich bin treu wie ein liebender Vater.« Ist das möglich? Er wagt den ersten Schritt in eine völlig neue Richtung ...

Wilhelm Buntz arbeitete bis zur Rente im Oktober 2017 im Blindenheim in Freiburg in der sozialen Betreuung. Er ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Der Ex-Knacki lebt heute nach dem Motto: »Wir müssen die Hölle plündern und den Himmel bevölkern.«

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-7751-5860-2
  • ISBN 10: 377515860X
  • Auflage: 1. Auflage, 21.08.2018
  • Seitenzahl: 256 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2 cm
  • Gewicht: 455g

  • Mit Prägung auf dem Schutzumschlag

Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Unbedingt lesen !

    von
    Das Cover hat mich erst mal gar nicht angesprochen. Ich bin kein Raucher und beim zwangsweise Rauchen wird es mir immer schlecht. Beim Lesen des Klappentextes erwachte aber die Neugier. Und der Titel des Buches "Bibelraucher" hat mich sofort angesprochen. Die Bibel ist das meistgedruckte Buch, bestimmt aber auch das oft ungelesene Buch, das nur im Schrank verstaubt. Der Autor des Buches Wilhelm Buntz hat sich im Gefängnis nach dem Lesen und Rauchen der Bibel bekehrt. Wieso? Das wollte ich unbedingt wissen!

    Den Leser erwartet erstmal einige harte Fakten. Die Kindheit und Jugend des Autors vollgespickt mit unschönen Erlebnissen. Zunehmend werden die Delikte schlimmer bishin zum Totschlag. Der Autor wird zu Gefängnis mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt und im Gefängnis geht es munter weiter bis zu einem denkwürdigen Tag, wo der Text der Bibel eine Wirkung auf Wilhelm Buntz zeigt und er radikal sein Leben ändert!

    Diese Autobiographie ist sehr ehrlich, mitreißend und eindrucksvoll! Wo andere Bücher aufhören, geht es hier noch weiter. Wie machen sich die Änderungen im Leben des Autors bemerkbar? Seine Bekehrung hat für viel Erstaunen gesorgt und trotzdem bleibt bei vielen Mißtrauen zurück. Sie können nicht glauben, dass Wilhelm Buntz sich geändert hat. Trotz dieser unschönen Begleitumstände geht der Autor nun seinen Weg und dazu gehört die Bibel, die er jährlich nun zwei- bis dreimal ganz liest. Würden wir alle die Bibel so schätzen, wie der Autor, dann wäre unsere Welt eine andere. Die Bibel, Gottes Wort, kann Menschen verändern, der Autor ist das beste Beispiel dafür. Ein sehr eindrucksvolles Beispiel!

    Eine unbedingte Leseempfehlung für dieses Buch und ich würde mich freuen, noch mehr vom Autor zu lesen! Das Buch ist leichtverständlich und für Mann und Frau gleichermaßen geeignet. Selten habe ich so eine spannende und eindrucksvolle Lebensgeschichte gelesen!
  • 5/5 Sterne

    Gott sorgt für uns

    von
    …diese Erkenntnis dringt immer wieder durch die Zeilen dieses autobiographischen Buches. Wilhelm Buntz führt ein kompromissloses, hartes Leben. Schon früh in ein Heim abgeschoben, gerät er immer mehr in eine Abwärtsspirale. Schon als Jugendlicher fährt er einen Mann tot, es folgen viele weitere Vergehen. Schließlich, nach vielen Jahren Gefängnis, greift er eines Tages in seiner Zelle zur Bibel. Er braucht Papier für seine selbstgedrehten Zigaretten, aber jede Seite liest er auch, bevor er sie qualmt. Irgendwann packt ihn der Text und er beschließt, sein Leben zu ändern, besser gesagt: ändern zu lassen.
    Ein Buch, was mich sehr bewegt hat. Da ist zum einen die traurige Geschichte eines Jungen, der keine Liebe und Annahme erfährt und zu einem Erwachsenen heranwächst, den keine Gefühle mehr berühren. Da ist aber auch die brutal ehrliche Selbsterkenntnis von Wilhelm Buntz, dass er selbst es war, der sich in den schwierigen Situationen für den scheinbar einfachen Weg des Bösen entschieden hat und der nun mit seiner Schuld leben muss. Es ist vieles, was mir an diesem Buch sehr gefallen hat. Der Schreibstil ist recht distanziert und erzählt doch viel über das (Innen-)Leben von Wilhelm. Da wird nicht, wie sonst in autobiographischen Büchern oft, ausführlich alles beschrieben, sondern die wichtigen Erlebnisse und Stationen in teilweise wenigen, aber sehr aussagekräftigen Worten zusammengefasst. Und doch ist alles Wesentliche gesagt, der Leser hat wirklich das Gefühl, ein wenig zu verstehen, was Wilhelm Buntz ausmacht. Dann der zweite Teil des Buches, die Wende in seinem Leben. Auch hier findet der Autor stets die passenden Worte, und mehr als einmal hatte ich eine Gänsehaut beim Lesen. Es wird klar, dass genau darauf alles Vorherige hinausgelaufen ist: Die Veränderung, die Gott in Wilhelms Leben bewirkt. Die Erkenntnis, dass seine Schuld vergeben werden kann, wenn er dazu steht. Und immer wieder das Staunen darüber, wie sehr Gott für uns sorgt, wie er Situationen in unserem Leben, Begegnungen und andere Menschen vorbereitet. Dieser Aspekt kommt in dem Buch sehr gut rüber, ohne zu aufdringlich zu werden. Das liegt vor allem daran, dass der Autor sehr authentisch ist. Er hat es geschafft, nicht nur eine sehr spannende, sondern auch rücksichtslos ehrliche Geschichte zu schreiben, die darauf abzielt, den Leser mit in dieses große Staunen miteinzubeziehen: Gott ist treu!
    Daneben wirft das Buch auch viele andere Fragen auf, die sich beim Lesen unweigerlich stellen: Warum wird jemand kriminell? Wer oder was entscheidet darüber, ob wir der Versuchung widerstehen oder nicht? Wie übernimmt man Verantwortung für seine Schuld?
    Fazit: Ohne Frage eines der besten autobiographischen Bücher, die ich je gelesen habe. Ich kann es euch nur ans Herz legen, ihr werdet es garantiert nicht bereuen.
  • 5/5 Sterne

    packender Lebensbericht - empfehlenswert!

    von
    Wilhelm Buntz (Jg.1954) hatte es nicht leicht. Schon vor der Geburt abgelehnt, von der Mutter vernachlässigt und ausgesetzt, der Vater überfordert, von Heim zu Heim geschoben, weil keiner mit ihm fertig wurde… Die Negativspirale aus Wut, Gewalt, Diebstahl und einem Unfall mit Todesfolge führte „Helme“ schon als Jugendlichen in den Knast und auch nach der Entlassung geht diese „Karriere“ weiter…. Sein Weg führt von Ulm nach Hamburg, wo er gefasst und dann vor Gericht gestellt wird. Im Gefängnis in Bruchsal landet er oft in der Arrestzelle. Dort ist er mit sich selbst allein… kein Freigang, keine Arbeit, kein anderer Mensch, nur eine Bibel… Und so liest er eine Seite, reißt sie heraus und dreht sich eine Kippe. Er raucht sich durch bis zum Neuen Testament. Dort packt ihn der Text und er wagt Schritte mit Gott, Schritte in eine völlig neue Richtung….

    Auf dem Cover des Buches sieht man das zerfurchte Gesicht des Autors, seine Augen blicken in die Ferne, die Hand hält eine qualmende Selbstgedrehte aus einer Bibelseite… Die grauweiße Schrift ist erhaben, fühlt sich rau an und passt so sehr gut zu dem Buch.
    Im Inneren des Buches beginnt jedes Kapitel mit einer dunklen Doppelseite, die mal die Hände des Autors mit Bibelseite, mal das Gesicht beim Kippe drehen zeigen… auch das finde ich sehr passend.

    Die Autobiographie des Wilhelm Buntz hat mich von der 1. Seite an gefesselt. Das Buch beginnt im Gefängnis in Bruchsal mit einem Brief an die Staatsanwaltschaft und ist die Schlüsselszene, die immer wieder im Laufe des Buches stückweise erzählt wird. Das sorgt von Beginn an für Spannung.
    Im Verlauf des Buches berichtet der Autor über seine schwierige Kindheit und Jugend und über seinen Weg als Erwachsener… die Anzahl der Straftaten ist hoch, er ist ständig auf der Flucht vor Entdeckung, so dass er die Gefangennahme als Erleichterung empfindet. Auch im Gefängnis kommt er nicht zur Ruhe, bleibt böse um in der „Hackordnung“ weit oben zu stehen…. Doch dann spricht ihn die Bibel an und er wagt mutige Schritte und ändert mit Gottes Hilfe sein Leben komplett. Er gesteht Taten ein, bittet Opfer um Vergebung, versöhnt sich mit seiner Vergangenheit… er verschweigt aber auch erneute Versuchungen nicht…

    Dieser Lebensbericht ist sehr offen, authentisch, schonungslos. Das Buch zeigt aber auch wie Gott Leben verändern kann und wie wichtig der Mut Schuld zu bekennen und um Vergebung zu bitten.

    Fazit:
    „Der Bibelraucher“ ist ein packender Lebensbericht, der zeigt, dass Gott größer ist als alles menschliche Versagen, dass Neuanfänger und Vergebung möglich sind. Ich wünsche dem Buch viele Leser und kann es uneingeschränkt empfehlen. Gern vergebe ich 5 Sterne!
  • 5/5 Sterne

    Bemerkenswert!

    von
    Wilhelm Buntz, geb. 1954, hat eine „Heimkarriere“ hinter sich und landet im Gefängnis: Er fährt einen Mann tot, ein zweiter ist danach auf den Rollstuhl angewiesen. Es bleibt nicht bei diesem einen Vergehen, schlussendlich werden ihm 148 Straftaten zugeschrieben! Wieder einmal in der Arrestzelle, greift er zur Bibel, liest eine Seite, reisst sie raus und rollt sich eine Zigarette. So raucht er die Bibel bis zum Neuen Testament…

    Erster Eindruck: Das Gesicht auf dem Cover, in dem viel Erlebtes gezeichnet ist, die „Bibel-Zigarette“, der Blick in die Weite… wirklich gut. Mich hat sehr überrascht, dass die Schrift auf dem ganzen Schutzumschlag so rau ist. Aber das ist wiederum sehr gelungen, vermittelt es doch, dass es im Buchinhalt nicht so Friede-Freude-Eierkuchen-mässig zugeht, sondern eben rau, mit Ecken und Kanten. Fazit: Ein sehr gut gemachtes Cover!

    Der Einstieg ins Buch ist gewaltig: Wilhelm Buntz wirft einen folgenschweren Brief im Gefängnis ein. Er gibt darin zu, dass er in den 100 von 148 Straftaten, bei denen er aus Mangel an Beweisen freigesprochen wurde, doch schuldig sei! Damit riskiert er seine bevorstehende Entlassung! Das ist doch verrückt, oder? Nicht für ihn – für ihn ist es das einzig Richtige.

    Der Einblick in die früheste Kindheit ist brutal. Es ist unvorstellbar, wenn sich die Mutter einfach nicht um das Kind kümmern will. Mich hat der Vater (positiv) überrascht, dass er seine Frau rausgeworfen hat. Else, die Ex-Verlobte und sodann auch Ex-Diakonisse, hat mir leid getan: Sie wollte den Kindern eine gute Stiefmutter sein, aber die Kinder heißen ihre Bemühungen so gar nicht gut. Schlimm. Wilhelms „Heimkarriere“ beginnt. Es macht mich sehr betroffen, wenn ich lesen muss, wie ein Kind von einem Ort zum anderen geschoben wird, denn er war ja ganz offensichtlich ein „schwerer“ Fall.

    Wilhelm Buntz schildert seine Geschichte sehr ehrlich und beschönigt nicht. „Blutbad-Willi“ – eine für mich schlimme Vorstellung, sich daran zu erfreuen, einen anderen so zusammenzuschlagen, dass Blut spritzt! Er will sich Respekt verschaffen. Jahre später muss er in einem Zwiegespräch feststellen, dass die anderen nicht Respekt vor ihm haben, sondern schlicht Angst! „Du bist nicht vor allem das Opfer, sondern du bist der Täter, Willi!“ Er übergibt sein Leben Gott und bittet ihn, etwas Sinnvolles aus ihm zu machen. Bemerkenswert, was die Folgen davon waren…

    Ich stelle es mir äußerst schwierig vor, solch bewegende Jahre so zu erzählen, dass Menschen, die den Autor nicht kennen, die Geschichte trotzdem irgendwie nachvollziehen können. Welche Momente pickt man heraus? Welche lässt man besser weg? Ich finde, diese Auswahl wurde hier sehr gut getroffen. Meinen Dank an Wilhelm Buntz für die offenen Worte und Gottes Segen für die Zukunft.
  • 5/5 Sterne

    Lebensveränderndes Zigarettenpapier

    von
    Weil Wilhelms Mutter kein weiteres Kind wollte, beachtet sie ihren neugeborenen Jungen einfach nicht. Seine Schwester, nur wenige Jahre älter, versucht ihn notdürftig zu versorgen. Schon bald kann die Mutter das Geschrei des hungrigen, wunden Jungen nicht ertragen. Sie bringt ihn hinaus, und lässt ihn an einem Feld zum Sterben zurück.

    Zum Glück wird der kleine Junge gefunden, aber seine Versorgung lässt immer noch viel zum Wünschen übrig. Der arme Junge kommt von einem Zuhause ins nächste, und schließlich von einem Heim ins nächste. Schon bald wird er verhaltensauffällig, vermutlich sucht er auf diese Weise Aufmerksamkeit. Trotz einiger guten Wegbegleiter, kommt er innerlich nicht zur Ruhe.

    Als Jugendlicher verursacht er einen Verkehrsunfall, bei dem ein Polizist ums Leben kommt. So kommt er erstmals ins Gefängnis. Alle Versuche nach der Entlassung Fuß zu fassen scheitern. Ein Leben voller Verbrechen beginnt. Schließlich ist Wilhelm ein Gesuchter. Er wird verraten und muss eine lange Gefängnisstrafe absitzen.

    Auch im Gefängnis kommt er nicht zur Ruhe, darum landet er oft in der Arrestzelle. Er darf nicht viel mitnehmen, nur eine Bibel. Dazu schmuggelt er Tabak in die Zelle, und entdeckt, dass die dünnen Blätter der Bibel sich hervorragend als Zigarettenpapier eignen. Aus Trotz liest er vor dem Zigarettendrehen jede einzelne Seite. Sechs Jahre dauert es, bis er sich ins Neue Testament hineingeraucht hat. Und eines Tages lassen ihn die Worte der Bergpredigt nicht los. Er erkennt, wie sinnlos und ziellos sein Leben ist, und mit Gottes Hilfe beginnt er allmählich ein neues Leben.

    Dieses neue Leben bringt, neben unbegreiflichen Wundern, auch Rückschläge und Versuchungen mit sich. Das größte Wunder jedoch ist sein vollkommen umgekrempeltes Leben.

    Einmal angefangen, fällt es sehr schwer diese spannende Lebensgeschichte aus der Hand zu legen. Schön ist, dass die Erzählung nicht mit der Lebenswende endet. Der Autor berichtet ehrlich über die Herausforderungen und Enttäuschungen in seinem neuen Leben als Christ.

    Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch über die unglaubliche Kraft von Gottes Wort, das ein hoffnungsloses Leben völlig verändern kann.
  • 5/5 Sterne

    Gott schreibt die besten Geschichten

    von
    Normalerweise lese ich nur Romane, aber die Geschichte des Bibelrauchers hat mich gleich fasziniert. Beim Lesen habe ich dann schnell gemerkt, dass es eine gute Entscheidung war. Durchgehend spannend, sodass man es am liebsten am Stück durchlesen will. Ich konnte es teilweise kaum fassen, dass all das echt passiert sein sollte. Da die Handlung größtenteils in Süddeutschland spielt, habe ich viele Orte wiedererkannt, was es zusätzlich interessant macht.

    Das Leben von Wilhelm Buntz liest sich tatsächlich fast wie ein Roman. Aber neben der krassen Bekehrungsgeschichte habe ich beim Lesen auch viel für mein eigenes Glaubensleben mitnehmen können. Da geht es zum Beispiel um das Hadern, Gott gehorsam zu sein oder Themen wie Vergebung spielen eine Rolle.

    Alles in allem seeeeehr empfehlenswert, dieses Buch kann (wird) wirklich jeder mit Freude lesen ;-)
  • 5/5 Sterne

    packender Lebensbericht - empfehlenswert!

    von
    Wilhelm Buntz (geb.1954) hatte es nicht leicht. Schon vor der Geburt abgelehnt, von der Mutter vernachlässigt und ausgesetzt, der Vater überfordert, von Heim zu Heim geschoben, weil keiner mit ihm fertig wurde… Die Negativspirale aus Wut, Gewalt, Diebstahl und einem Unfall mit Todesfolge führte „Helme“ schon als Jugendlichen in den Knast und auch nach der Entlassung geht diese „Karriere“ weiter…. Sein Weg führt von Ulm nach Hamburg, wo er gefasst und dann vor Gericht gestellt wird. Im Gefängnis in Bruchsal landet er oft in der Arrestzelle. Dort ist er mit sich selbst allein… kein Freigang, keine Arbeit, kein anderer Mensch, nur eine Bibel… Und so liest er eine Seite, reißt sie heraus und dreht sich eine Kippe. Er raucht sich durch bis zum Neuen Testament. Dort packt ihn der Text und er wagt Schritte mit Gott, Schritte in eine völlig neue Richtung….

    Auf dem Cover des Buches sieht man das zerfurchte Gesicht des Autors, seine Augen blicken in die Ferne, die Hand hält eine qualmende Selbstgedrehte aus einer Bibelseite… Die grauweiße Schrift ist erhaben, fühlt sich rau an und passt so sehr gut zu dem Buch.
    Im Inneren des Buches beginnt jedes Kapitel mit einer dunklen Doppelseite, die mal die Hände des Autors mit Bibelseite, mal das Gesicht beim Kippe drehen zeigen… auch das finde ich sehr passend.

    Die Autobiographie des Wilhelm Buntz hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Das Buch beginnt im Gefängnis in Bruchsal mit einem Brief an die Staatsanwaltschaft und ist die Schlüsselszene, die immer wieder im Laufe des Buches stückweise erzählt wird. Das sorgt von Beginn an für Spannung.
    Im Verlauf des Buches berichtet der Autor über seine schwierige Kindheit und Jugend und über seinen Weg als Erwachsener… die Anzahl der Straftaten ist hoch, er ist ständig auf der Flucht vor Entdeckung, so dass er die Gefangennahme als Erleichterung empfindet. Auch im Gefängnis kommt er nicht zur Ruhe, bleibt böse um in der „Hackordnung“ weit oben zu stehen…. Doch dann spricht ihn die Bibel an und er wagt mutige Schritte und ändert mit Gottes Hilfe sein Leben komplett. Er gesteht Taten ein, bittet Opfer um Vergebung, versöhnt sich mit seiner Vergangenheit… er verschweigt aber auch erneute Versuchungen nicht…

    Dieser Lebensbericht ist sehr offen, authentisch, schonungslos. Das Buch zeigt aber auch wie Gott Leben verändern kann und wie wichtig der Mut Schuld zu bekennen und um Vergebung zu bitten.

    Fazit:
    „Der Bibelraucher“ ist ein packender Lebensbericht, der zeigt, dass Gott größer ist als alles menschliche Versagen, dass Neuanfänger und Vergebung möglich sind. Ich wünsche dem Buch viele Leser und kann es uneingeschränkt empfehlen. Gern vergebe ich 5 Sterne!
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